GALERIE SCHIPPER im INTERDRUCK
Presse: MAX City-Guide :: Juni 2001
Interdruck Galerie

Interdruck ist eins der vielen Beispiele für die spontane und eigenwillige junge Kulturszene Leipzigs. In dem verlassenen Zentralgebäude des ehemaligen staatlichen Druckereibetriebes haben sich seit einigen Jahren kleine Projekte des Medien- und Kunstbereichs niedergelassen.
Neben dem Label und Plattenpresswerk Rand.Musik befinden sich im ersten Stock des Hinterhofes die über 400 Quadratmeter großen Ausstellungsräume der Galerie Interdruck. Der solide Holzboden - hier befand sich früher die Abteilung für edle Prints der Buchdruckkunst und die endlos weißen Wände der Fabriketage sind der perfekte Hintergrund für die Ausstellungen großformatiger abstrakter Grafitties, von ersten Kinderzeichnungen der Künstler, farblichen Anordnung der Lieblingsplattencover oder einer Sammlung von Grafiteros besprühten Minimärklin-Eisenbahnen.
Bei unserem Gespräch wird kurzerhand eine Kunstinstallation mit gedecktem Tisch abgeräumt, damit wir Platz für unsere Kaffeetassen, Notizzettel und Aschenbecher haben.
Unkompliziert und vernetzt mit den Hochschulen in Berlin, Dresden und Leipzig versuchen die Macher der Galerie junge Kunst anders zu präsentieren und promoten. Es geht den Machern der unkommerziellen Galerie ums Sammeln, Ausstellen, Selbermachen in and off des regulären Kunstmarktes. Gerade dieses "on the edge" macht die faszinierende Stimmung, die kaum in den Räumen angekommen, schon überspringt.
Da ärgert es einen fast ein bisschen die letzte Ausstellungseröffung, die laut Galeristen, Künstlern und DJs regelmäßig in wilde Partys ausarten, verpasst zu haben...
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